Library Tapes


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https://librarytapes.bandcamp.com/

Library Tapes ist der Name eines 2004 in Schweden gegründeten Musikprojektes im Bereich von Ambient, Klangexperimenten und Neoklassik.

Das Projekt wurde vom Pianisten David Wenngren (geb. 1981) und dem Gitarristen Per Jardsell in Gävle ins Leben gerufen; die Bezeichnung Library Tapes lehnte sich dabei an den Basement Tapes von Bob Dylan an.[1] Die erste CD des Duos erschien im August 2005 unter dem Titel Alone In The Bright Lights Of A Shattered Life auf dem britischen Label Resonant. Klavier, akustische und elektrische Gitarre, Balalaika und auf dem Computer erzeugte Klangflächen verbanden sich zu sieben atmosphärisch dichten Musikstücken, die von der Kritik mit den neoklassischen Kompositionen von Max Richter und dem Postrock von A Silver Mt. Zion verglichen wurden.[2] Nach einer zweiten Veröffentlichung im Jahr 2006 verließ Per Jardsell Library Tapes, das Projekt wird seitdem allein von David Wenngren fortgeführt. Der zuvor schon minimalistische Sound reduzierte sich zunächst radikal weiter. Auf Höstluft (2007) waren nur noch Wenngrens Piano und einzelne, effektvoll eingesetzte Field Recordings zu hören.

Getrieben von dem Wunsch, seine Musik auszubauen und weiterzuentwickeln, lud Wenngren den britischen Cellisten Danny Norbury sowie den US-amerikanischen Komponisten und Multiinstrumentalisten Peter Broderick (Violine, Gitarre, Akkordeon, Trompete, Bratsche, Banjo) zur Zusammenarbeit ein. Trotz der nun ungleich reicheren Instrumentierung, die die CD A Summer Beneath the Trees (2008) kennzeichnete, dominierten weiterhin sphärische, langgezogene Ambient-Klänge die Musik, die aber gelegentlich auch von komplexeren, melancholischen Melodien abgelöst wurden. Manche Rezensenten, die das Werk größtenteils sehr positiv beurteilten, erkannten eine „kinematische Qualität“[3] in den nach wie vor pianodominierten und gelegentlich an Erik Satie erinnernden Kompositionen. Auch mit anderen Musikern wie Sylvain Chauveau (so auf Fragment) ging Wenngren vereinzelte Kooperationen ein.

2008 gründete Wenngren in Schweden ein eigenes Plattenlabel mit angeschlossener kleiner Konzertagentur (Auetic), auf dem 2010 die CD Like Green Grass Against a Blue Sky erschien. Mit dieser Veröffentlichung spannte Wenngren den Bogen zurück zu den ersten Werken von Library Tapes, jedoch sind seine von computergenerierten Klängen und Field Recordings durchsetzten stillen Piano-Soli auf dieser CD größtenteils melodischer als noch vier bzw. fünf Jahre zuvor. Auf Sun Peeking Through (2012) arbeitete Wenngren erstmals mit der Cellistin Julia Kent und der Violinistin Sarah Kemp zusammen.(Quelle. Wikipedia)

 

Blaudzun – Promises Of No Man’s Land


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Trotz im deutschsprachigen Raum bislang nur als Import erhältlichen Veröffentlichungen seiner ersten drei Alben („Blaudzun“ (2008), „Seadrift Soundmachine“ (2010), „Heavy Flowers“ (2012)) in Indie- Kreisen vor allem dank diverser Festivalauftritte (Eurosonic-, Lowlands-, Pinkpop-, Orange Blossom Special-, Rolling Stone Weekender, oder dem Reeperbahn Festival) bereits hoch geschätzt, veröffentlicht Blaudzun nun erstmals auch in hierzulande. Hohe Zeit, sich von einem der außergewöhnlichsten Künstler dieser Tage gefangen nehmen zu lassen:  Johannes Sigmond (aka Blaudzun, der Name ist dem dänischen Radrennfahrer und ehemaligen Weltmeister (1966) im Mannschaftszeitfahren, Verner Blaudzun entliehen) zelebriert seine Liebe für Indie-Folk und Art-Rock schon seit 2007. Nach Vergleichen mit internationalen Größen wie Arcade Fire, Ryan Adams oder Antony & The Johnsons, ausverkauften Clubtouren in den Niederlanden und Belgien, dem kommerziellen Durchbruch mit „Heavy Flowers“, welches sich seit sage und schreibe 70 Wochen in den niederländischen Album-Charts tummelt und dort gerade Gold-Status erreicht hat, nach Auszeichnungen wie u.a. dem “Dutch Public Broadcasting Award for Best Album of the Year 2012”, dem “Best Male Artist at the Dutch Edison Awards” (der holländischen Grammy-Entsprechung) und dem “Best Alternative Act at 3FM”, freut sich Glitterhouse mit „Promises Of No Man’s Land“ auf die Veröffentlichung einer großartigen und vielseitigen Platte im März 2014, die durch eine ausgedehnte Clubtour begleitet wird.
Soweit die nüchternen Fakten, aber kann man Blaudzun und seiner Musik überhaupt mit solch formellen Zeilen gerecht werden? Selbstredend nein. Denn Johannes Sigmond ist vor allem eines: Ein Magier, ein Soundvisionär der besonderen Art. Mit seiner bis zu 9-köpfigen Band entwickelt er ein faszinierendes Klanguniversum, dass seinen komplexen, ungewöhnlichen und doch sich gleich im Hirn festsetzenden Songs eine Schärfentiefe gibt, wie man sie in dieser Form derzeit nirgends sonst findet. Dazu eine Stimme, die man nicht vergisst, die einen einsaugt, gefangen nimmt, die echt, tiefgründig, ausdrucksstark, gleichermaßen unendliche Trauer wie unbeugsame Kraft widerspiegelt. Und, vor allem: Songs. Alles, was hier vorher geschrieben wurde, wäre obsolet, würde nicht Johannes Sigmond’s Songwriting genau diesen Qualitäten mehr als gerecht. Das war schon auf den vorherigen Alben so, aber auf „Promises Of No Man’s Land“ erreicht er nochmal ein anderes Level. Vom zart/zerbrechlichen Opener „Euphoria“ angefangen über den packend-treibenden Titelsong mit unwiderstehlicher Hookline, dem die nachfolgenden „Too Many Hopes For July“ und „Hollow People“ in nichts nachstehen, bis zum mächtigen, alles umblasenden Orkan von „Halcyon“ oder dem sanften, versöhnlichen Abschluß mit „Wingbeat“, Blaudzun’s neues Album hat die Songs, die Sounds, die Dramaturgie und die Vision eines monolithischen Klassikers.

15 Mar 2014

Sittard, NL

Sold Out


16 Mar 2014

Helmond, NL

Sold Out



21 Mar 2014

Cologne, DE


22 Mar 2014

Dudingen, CH


23 Mar 2014

Zurich, CH


24 Mar 2014

Munich, DE


25 Mar 2014

Vienna, AU


26 Mar 2014

Berlin, DE


27 Mar 2014

Hamburg, DE


5 Apr 2014

Amsterdam, NL

Sold Out


6 Apr 2014

Gent, BE

Sold Out



11 Apr 2014


12 Apr 2014

Genk, BE


20 Apr 2014

Schijndel, NL



13 May 2014

Deventer, NL

Sold Out


14 May 2014

Breda, NL

Sold Out


15 May 2014

Den Haag, NL

Sold Out


16 May 2014

Hengelo, NL


17 May 2014

Sold Out


18 May 2014

Arnhem, NL

Sold Out


8 Jun 2014

Hulst, NL


20 Jun 2014

Scheessel, DE

TBA June 20, 21 or 22


20 Jun 2014

TBA June 20, 21 or 22




6 Jul 2014

Amsterdam, NL


15 Aug 2014

Hasselt, BE